Regisseure : Nachts, wenn Dracula erwacht - Special Edition (2 DVDs)

Nachts, wenn Dracula erwacht - Special Edition (2 DVDs)

EUR 7,16


Nachts, wenn Dracula erwacht - SE DV

Dracula a la Jess Franco... - Ich wunder mich immer wieder, das selbst einige Filmkritiker dieses Werk mögen. Und sogar Christopher Lee meinte einst, Nachts, wenn Dracula erwacht sei einer seiner besten Filme (ich weiß nicht, ob er vielleicht volltrunken war, als er diese Äußerung tätigte).Also wo ist die Qualität? Der Film strotzt nur so vor Löchern im Drehbuch, und vor Fehlern, die wirklich JEDEM auffallen müssen! Die Charaktere verhalten sich unlogisch, die Kulissen sind schlecht und von Atmosphäre keine Spur! Selbst die gute Besetzung mit Lee, Kinski und Herbert Lom kann da nichts retten (Lom gefällt mir übrigens als Dreyfuss in den Pink Panther Filmen besser).Gut,gut, nun kann man sagen, das der Film für Jess Franco Verhältnisse wirklich erstaunlich gut ist (er ist ja auch besser als seine anderen epochalen Meisterwerke wie z.b. Die nackten Superhexen vom Rio Amore oder Lolita am Scheideweg), doch einen wirklich fesselnden und gut gemachten Horrorfilm stelle ich mir anders vor. OK, Franco hat versucht, Stokers Roman werkgetreu zu verfilmen, doch geklappt hat das nicht.Ich habe diesen Film das erste mal als Kleinkind in den 80ern gesehen, und schon damals langweilte er mich. Zwei Dinge des Films sind jedoch wirklich gut und hervorzuheben: Zum einen die sehr gute Anfangsmusik von Bruno Nicolai, und eine Szene mit Klaus Kinski. Als er in der Gummizelle die Suppe serviert bekommt und sie an der Wand verreibt, das ist ein unsterblicher Kinski-Moment, den ich mir immer wieder anschauen kann. Allein wegen diese Szene gebe ich großzügige zwei Sterne.

Fehlen immer noch fünf Minuten? - Als »verblüffend originalgetreue Verfilmung von Brahm Stokers Vampirroman« versuchte Jesús (»Jess«) Franco sein schnell heruntergekurbeltes Machwerk zu verkaufen. Leider sind offenbar viel zu viele auf diese Werbemasche hereingefallen (Lesen bildet ...).Bei »El Conde Drácula« (so der Originaltitel) handelt es sich um ein C-Movie, das nicht nur dramaturgische Einheitlichkeit vermissen lässt, sondern auch in vielen Details sorglos zusammengeschustert wurde (nicht einmal Einigkeit herrscht offenbar im Film, ob Lucy Westenra oder Weston heißt, von einer abstrusen Vermischung zweier ihrer Verehrer ganz zu schweigen). Dass Professor van Helsing hier eine eigene Privatklinik unterhält, die eher ein Landhaus nahe Barcelona denn Doctor Sewards Irrenanstalt in London ist, mag man verzeihen, auch dass Transsylvanien in Frankreich liegt und dass mit Rücksicht auf das spanische Fein- und Lebensgefühl Knoblauch und Hostien nicht vorkommen. Dass es überhaupt kein Whitby gibt, enttäuscht da schon mehr ...Die schauspielerischen Leistungen von Christopher Lee, Klaus Kinski und Herbert Lom lassen sich als gut bis herausragend bezeichnen - nur werden sie nicht zu einem kohärenten Ganzen zusammengeführt. Kinski würde in jeden Dracula-Film besser passen als hierher - es ist schade, dass sein Talent hier im Mittelmaß untergeht. Lom entwickelt als van Helsing durchaus eigenen Charakter, der allerdings mit dem Roman so gut wie nichts zu tun hat (übrigens wurde ihm, offenbar um Reisekosten nach Frankreich zu sparen, kurzzeitig ein schwacher Schlaganfall angedichtet, so dass er nicht am Showdown in den Karpaten teilnehmen kann). Die Szenen mit Lee scheinen mir am beeindruckendsten - gerade sein Understatement hat zusammen mit seiner Präsenz eine nicht zu unterschätzende Wirkung. Wie entlarvend ist die naive Äußerung Francos im Interview, dass ihm Lee ausrichten ließ, neben seinen eigenen Szenen falle der restliche Film stark ab - Franco ist auf diese Äußerung sogar stolz! Dabei wären der Einsatz von Wölfen statt deutschen Schäferhunden (die nach Francos Meinung von Wölfen kaum zu unterscheiden sind) und eine wenigstens etwas sorgfältigere Tricktechnik (Fledermäuse, die nicht einmal mit den Flügeln schlagen müssen, sind nun in der Tat unnötig) ohne unangemessenen Aufwand umsetzbar gewesen.Am katastrophalsten sind die schauspielerischen Leistungen der Damen - allen voran Maria Rohm, die die Mina Harker zu einem hübschen, gelegentlich gar aufgetakelten Frauenzimmer reduziert - von der tüchtigen tapferen jungen Frau, die nicht nur Schreibmaschine schreiben kann, sondern auch selbstständig durch die Weltgeschichte reist, keine Spur. Doch auch Doctor Seward, dargeboten von Paul Müller, scheint eher einem deutschen Edgar-Wallace-Film entstiegen denn auf Stokers Roman zu fußen. Schade, dass Franco im Rahmen der Restaurierung dieses Filmes (offenbar fehlen im Vergleich zur imdb-Meldung immer noch fünf Filmminuten, abgesehen hiervon und und von der fehlenden spanischen Tonspur ist die DVD-Präsentation exemplarisch) nicht wenigstens Kleinigkeiten wie die Nachtaufnahmen bei hellichtem Sonnenschein durch zusätzliche Filter optimiert hat. So jedenfalls kann der Film mit der Konkurrenz nicht mithalten.

Francos bester Film - Endlich ist Jess Francos Dracula Version auf DVD erhältlich und zur allergrößten Freude- ungeschnitten.Viele werden diesen Film vielleicht als langweilig abtun und ihn nach einmaligen Ansehen in der Ecke verstauben lassen. Dieses ist allerdings ein großer Fehler, da es sich nicht nur um den besten Film von Jess Franco handelt, sondern um eine wirklich gute Verfilmung der Dracula Variante.Franco hält sich sehr stark an Stokers Buchvorlage und ist in der Lage ein ambitioniertes, hommagierendes Werk zu präsentieren. Christopher Lee wirkt in dieser Dracularolle nicht mehr wie in den alten Hammer-Klassikern, zeigt jedoch eine sehr gute Interpretation der Draculafigur. Klaus Kinski in der Rolle des Renfield weiß ebenfalls sehr zu überzeugen. Dazu kommen Herbert Lom (Hexen bis aufs Blut gequält)und Franco Abodarsteller Jack Taylor.Als Extras gibt es: 1. Audiokommentar von Fred Williams 2. Beloved Count - Featurette mit Jess Franco 3. Interview mit Jack Taylor 4. deutscher Kinoaushangsatz 5. Starinfos 6. Interviewfeaturette mit Jess Franco 7. deutsche Super-8-Fassung des Films 8. Christoph er Lee liest Dracula von Bram Stoker 9. Trailer Absolut gelungene DVD Auflage, die man haben sollte !!!

Important release for fans of Christopher Lee - Okay, so it may not be the best film ever made, well it s not really one of the best Dracula films ever made, but it is important for the amount of Dracula dialogue that Christopher Lee is finally able to speak. It is by far the most verbose version of the count that Lee has appeared in so Jess Franco should be applauded for at least attempting something akin to Stoker s original story.The film itself was shot for very little money on pretty atrocious stock, so anyone seeing it for the first time should be prepared for something far less slick than other versions of the tale, the mastering does get a little shakey in places too, rather like a frequently watched VHS tape, but the true Dracula fan should find much in this tale that seems like a midway point almost between Tod Browning s, Lugosi interpretation and the later adaptations such as Coppola s.For fans of Lee, Franco or the genre it s a must have of course, for the general viewer it can be hard work.

Was wollt ihr eigentlich? Jess Franco s bester Film?? - Naja, bin wirklich gesagt schon immer sehr skeptisch gewesen. Zugegeben, der Film lehnt sich sehr eng an die Originalfassung, aber ein dilantantischer Jesus Franco Manero zerstört auch so jede kleine Spannungsspitze, indem er Szenenwechsel macht das einem schlecht wird, Kameraeinstellungen absolut unlogisch und unglaubwürdig darstehen lässt (Beispiel: Harker öffnet das Fenster erst ist es dunkel, dann aufeinmal hell, dann wieder dunkel). Oh Gott, Chris du hattest doch deine Jahre als Obervampir, musstest du dich auf sowas einlassen??Weiss gar nicht was alle an diesem C-Filmchen finden, ok Akteure allen voran Chris Lee als Graf Dracula sind wirklich ok, ebenso Klaus Kinski als Renfield, leider in einer stummen Rolle, aber sonst haben die Macher sicherlich nicht ihr Bestes gegeben. Im Gegenteil: Der ganze Film (in seiner ungekürzten Fassung) wurde in einer Schnellschuss-Aktion ohne Sinn und Verstand lieblos zusammengeschustert. 2 Sterne, warum? Weil dieser Gruselfilm immer noch besser ist, als Franco s unerträglichen anderen Z-Filme, wie z.B. Eine Jungfrau in der Krallen von Zombies oder Oase der Zombies oder etliche andere Horrorfilm-Plagiate.Daumen ganz schräg nach unten, ist doch glasklar.jw




Nachts, wenn Dracula erwacht - Special Edition (2 DVDs)